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Im April
2003 haben Bremer Max-Planck Wissenschaftler ein Bakterium im Schwarzen Meer
entdeckt. Es ist in der Lage, Ammonium und Nitrit direkt zu Stickoxydgas zu
verstoffwechseln (www.anammox.com). Auch Aivasuidis und Wandrey (1) beschrieben
einen anderen Weg der üblichen Stichstoffverstoffwechselung. Mit anderen Worten:
Es gibt offensichtlich in der Natur verschiedene Wege, Ammonium bzw. Nitrit
abzubauen !
Darüber
hinaus machte ich zufällig eine eigene Entdeckung, die meine Neugierde
noch vergrößerte: Mit Hilfe der Induktionsmethode gelang mir eine
Eigenentwicklung, die inzwischen als Langzeitversuch im Süßwasseraquarium
beeindruckende Ergebnisse liefert.
1.)
Bereits 4 Tage ! nach Inbetriebnahme erfolgt ein messbarer Abbau von
Ammonium, Nitrit und gleichzeitig Nitrat! = schnelleres Einfahren.
2.) Noch
nach Monaten intensiver Fütterung liegt der Nitratwert unter 3 mg/l, ohne das
Wasser ausgetauscht werden muss = geringere Kosten im Dauerbetrieb.
3.) Die
Umwälzrate ist übrigens recht niedrig und beträgt nur wenige Liter pro Stunde =
hohe Effizienz bzw. geringere Stromkosten.
Die
Messergebnisse zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Noch sind
Kinderkrankheiten vorhanden, aber auch denen ist beizukommen! Geplant ist, dass
ein verbesserter Teichfilter im März diesen Jahres versuchsweise wieder in
Betrieb gehen soll.
Weitere Neuigkeiten
demnächst an dieser Stelle. |